Stellungnahme Filip Fencl

Stellungnahme zu den Geschehnissen um Stürmer Filip Fencl

Nach den Geschehnissen beim Auswärtsspiel in Regensburg um ERC-Stürmer Filip Fencl wollen wir - die Vorstandschaft des ERC Regen - gerne Stellung zu dieser Thematik beziehen.

Nach langem Überlegen haben wir uns dazu entschieden, den Spieler Filip Fencl sowohl vom Trainingsbetrieb, als auch von allen anderen Vereinsaktivitäten zu entbinden. Dies geschieht in beidseitigem Einvernehmen und nach einem langen klärenden Gespräch.

Was war geschehen? Genau diese Frage ist nur schwer zu beantworten. Laut den Aussagen des Schiedsrichters soll Filip bei einem Bully im letzten Drittel absichtlich mit dem Schläger gegen den Knöchel des einwerfenden Unparteiischen geschlagen haben - ob dies nun mutwillig oder unglücklich geschehen ist, lässt sich nur schwer beurteilen.
Die daraus resultierende Strafzeit trat Fencl an, jedoch soll auf dem Weg zur Strafbank laut der Aussage des Schiedsrichters eine Bedrohung gegen diesen geäußert worden sein, woraufhin Fencl der Eisfläche mit einer Matchstrafe verwiesen wurde. Filip bestreitet, solche Drohungen ausgesprochen zu haben.

"Wer Filip kennt der weiß, dass er Eishockey mit dem Herzen spielt. Eben diese Leidenschaft ist ihm in diesem Moment leider über den Kopf gestiegen. Er ist sehr motiviert und will gewinnen – eigentlich eine gute Einstellung. Nur leider überwiegte an diesem Tag wohl die Motivation, so dass dieser Kontakt zustande kam," so der zweite Vorsitzende Alexander Simon.

Hier das wirkliche Geschehen aufzuklären, wird wohl eher schwierig werden, weshalb wir die Entscheidung des Schiedsrichters und des Verbandes (Spielsperre bis 31.12.2019) natürlich akzeptieren werden.

"Wir stehen als Vorstände dieses Vereins in der Pflicht, solche Vergehen zu ahnden. Aus diesem Grund haben wir uns - wie Anfangs bereits erwähnt - für eine vorläufige Suspendierung des Spielers entschieden. Auch alle anfallenden Kosten werden einvernehmlich von Filip beglichen, sodass wir als Verein hier außen vor bleiben werden. Alles Weitere muss mit etwas Abstand im Sommer besprochen und geregelt werden," so Simon abschließend.

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