"Bei uns stimmt die Chemie"

Endlich angekommen – so könnte man das vergangene Wochenende der Regener Red Dragons zusammenfassen. Nach einem missglückten Saisonstart in die Eishockey-Bezirksliga und vier zum Teil deutlichen Niederlagen holten die "Drachen" in Schweinfurt den ersten Saisonsieg (7:4), feierten zwei Tage später einen 9:3-Erfolg im Derby gegen den Deggendorfer SC 1b – und sind damit auf Tabellen-Platz fünf geklettert. Vor dem nächsten "Drachenduell" beim ERC Ingolstadt am Sonntag, 25. November, (17.15 Uhr), wirft die Heimatzeitung einen Blick neben das Eis. Trainer Christopher Malejew (29) und Kapitän Daniel Huber (28) nehmen Stellung zur Jugendarbeit des Vereins, zur Stimmung innerhalb der Mannschaft und zu den Plänen in den kommenden Wochen.

Der Nachwuchs"

Um eine Mannschaft nach vorne zu bringen, ist es wichtig, die jüngere Generation für Eishockey zu begeistern", sagt Malejew, der seit dieser Saison oberster "Drachenkopf" ist und zuvor beim EV Dingolfing Co-Trainer war. Um künftig auf junge Talente zurückgreifen zu können, arbeitet der ERC mit Spielern der ersten Mannschaft auf dem Eis, die den Nachwuchs heranführen sollen. "Dies soll für die jungen Spieler ein Anreiz sein, damit sie sehen, dass man es weit bringen kann."

Die Vorstandschaft

Die Regener sind stolz auf ihr Team und haben klare Vorstellungen davon, wie der Verein geführt werden soll. "Ich kann der Vorstandschaft nur meinen höchsten Respekt aussprechen. So schnell eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen, ist Klasse", freut sich der ERC-Coach. Mit Neuzugang Daniel Huber (28), der vor der Saison von den Black Hawks Passau in den Bayerwald wechselte, ist dem ERC um die beiden Vorsitzenden Tobias Himmelstoß und Alexander Simon zudem ein echter Transfer-Coup gelungen. "Die beiden Vorsitzenden sind immer da – egal ob es dabei um die erste Mannschaft geht oder die Young Dragons", findet Malejew auch darüber hinaus lobende Worte.

Das Team

Vor jedem Spieltag analysieren der ERC-Coach und Kapitän Huber den aktuellen Gegner und passen das Training auf das bevorstehende Match an. Dabei werden auch neue Laufwege, Pässe und verschiedene Spielsituationen trainiert. "Die Spieler geben im Training und im Spiel ihr Bestes", erzählt Malejew. Wichtiger als der Erfolg ist dem Trainer allerdings, dass es innerhalb der Mannschaft stimmt. "In der Kabine herrscht eine super Stimmung. Jeder kommt mit jedem klar. Das sieht man auch abseits vom Eis", beschreibt Kapitän Daniel Huber die derzeitige Situation. Genauso sieht das auch sein Coach. "Bei uns stimmt die Chemie. Wir wissen, dass wir nicht die spielstärkste Mannschaft sind, wir kommen dafür über den Kampf und zeigen viel Herz."

Zukunftspläne

Auch im Hintergrund bleiben die Dragons-Verantwortlichen in den kommenden Wochen aktiv und führen bereits mit einigen möglichen Neuzugängen "vielversprechende Gespräche".

 

Bayerwald Bote, 24.11.2018

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